In seiner Jugend verkaufte er Stoffe, was auch sein Vater tat. Er verspürte das brennende Verlangen immer der Erste zu sein, an der Spitze zu stehen und sich zu übertreffen. Er liebte Feste und Pracht und er war ziemlich draufgängerisch. Zusätzlich zu diesen weniger perfekten Eigenschaften war er aber auch eine sensibel und mitfühlend.
Er war aufdringlich und eigenartig. Der Anführer der fröhlichen jungen Assisi-Gesellschaft, er war der "König der Feste und Partys", wo er viel Geld seines Vaters ausgab. Fasziniert von Abenteuer und Ruhm nahm er aktiv an den bewaffneten Streitigkeiten zwischen Assisi und Perugia teil und träumte davon ein Ritter zu werden. Als er gefangen genommen wurde und erkrankte begann seine Bekehrung.
Biografie des Heiligen Franziskus
In seiner Jugend verkaufte er Stoffe, was auch sein Vater tat. Er verspürte das brennende Verlangen immer der Erste zu sein, an der Spitze zu stehen und sich zu übertreffen. Er liebte Feste und Pracht und er war ziemlich draufgängerisch. Zusätzlich zu diesen weniger perfekten Eigenschaften war er aber auch eine sensibel und mitfühlend.
Er war aufdringlich und eigenartig. Der Anführer der fröhlichen jungen Assisi-Gesellschaft, er war der "König der Feste und Partys", wo er viel Geld seines Vaters ausgab. Fasziniert von Abenteuer und Ruhm nahm er aktiv an den bewaffneten Streitigkeiten zwischen Assisi und Perugia teil und träumte davon ein Ritter zu werden. Als er gefangen genommen wurde und erkrankte begann seine Bekehrung.
In seinem Traum hörte er eine Stimme, die ihn fragte: "Franziskus, wer kann dir mehr geben, ein Diener oder ein Meister?"
Entschlossen, dem Herrn zu folgen, verändert Franziskus sein Leben grundlegend. Er widmet seine Zeit dem Beten und der Fürsorge für die Armen und insbesondere den Aussätzigen, die zu dieser Zeit am Rande der Gesellschaft lebten, die selbst Franziskus einst ablehnte und mied.
Im Herbst 1205 hörte er in der Kirche San Damiano dreimal den Ruf des Gekreuzigten:
"Franziskus, geh und repariere meine Kirche, denn wie du sehen kannst, liegt alles in Trümmern!"
Er restaurierte die Kirche des Heiligen Damian, wo er zurückgezogen im Gebet seine Zeit verbrachte. Er war aber über den Zorn seines Vaters besorgt, der von ihm enttäuscht war. Enttäuschung kam von irdischen Motiven, Plänen und Ambitionen, die er mit seinem Sohn hatte. Doch nach einiger Zeit verpflichtete sich Franziskus öffentlich mit vollen Herzen vor dem frommen Bischof von Assisi, Guido II. Christus und verzichtete auf alle Güter und Rechte auf väterliches Erbe. Damit unterwarf er sich als Büßer dem Gott und der Autorität der Kirche.
Dann sagte er: „Hör mir zu und versteht mich gut! Bis zu dieser Stunde habe ich Peter Bernardone, meinen Vater, genannt und von nun an kann ich mit größtem Vertrauen sagen: "Vater unser im Himmel, ich lege alle meine Schätze und meine Hoffnung in deine Hände." Eines Tages in der Kirche der Heiligen Maria-von-den-Engeln, hörte er bei der Messe folgende Wort des Evangeliums: „ Beschafft euch weder Gold-, Silber- noch Kupfergeld in die Gürtel. Keine Reisetaschen, keine zwei Kleider, keine Schuhe, kein Stock, denn ein Arbeiter verdient Unterstützung! “ (Mt 10: 9-10)
… Als er diese Worte hörte, war er so tief bewegt, dass er ausrief: "Das suche ich, das will ich von ganzem Herzen!"
Später erklärte ihm der Priester die ganze Bedeutung dieser Worte und die, die im Evangelium des hl. Matthäus folgen. Aus ihnen geht absolute Armut, demütige Hingabe und Vertrauen in Gott hervor und die Verkündigung der Gottes frohen Botschaft an das Volk. Bewegt durch die Worte Gottes aus dem 10. Kapitel von Matthäus, legte Franziskus seinen Gürtel, seine Sandalen und seinen Stab nieder und gurtete seine raue Tunika mit einem weißen Seil. Er legte gleiche Kapuze auf den Kopf, wie es die umbrischen Bauern damals trugen.
Erschüttert durch seine Predigt schlossen sich bald andere Franziskus an. Durch die Bestätigung der Franziskanerregeln ermächtigte der Papst selbst die ersten zwölf Brüder, das Evangelium überall zu predigen. Deshalb wollte er Missionar und Märtyrer werden. Nach der Gründung des zweiten Franziskanerordens der Klarissen Ordens reist Franziskus nach Palästina, Spanien und Marokko.
Von all diesen Reisen aufgrund von Krankheit und Stürmen musste er nach Hause zurückkehren, ohne sein Ziel zu erreichen. Aber er gab seine apostolischen Absichten nicht auf und so gelang es ihm 1219 das Heilige Land, Syrien und Ägypten zu erreichen, wo er in Gegenwart des wohlwollenden und umsichtigen Sultans Al-Malik al-Kamil predigte. Auf diese Weise eröffnete er ein weites Feld der Missionsarbeit im Nahen Osten. Zwei Jahre vor seinem Tod bekam Franziskus heiligen Wunden. Der schwerkranke Franziskus wurde in die Kirche der Heiligen Maria-von-den-Engeln gebracht, wo er seine Lebensberufung kennengelernt hatte.
Er starb am Samstag, dem 3. Oktober 1226, um 19 Uhr, als der Psalm 141 gesungen wurde. In seinem berühmten "Lied vom Sonnenbruder" nannte er den Tod "Schwester" und er begrüßte ihn freudig.
Heiliger Franziskus von Assisi ist ein Beispiel wie sich ein Junge aus wohlhabenden Familie entschloss Gott zu folgen. Die Stärke seines spirituellen Erbes manifestiert in der Gemeinschaft, die seit mehr als 800 Jahren auf der ganzen Welt präsent ist.
Spiritualität
Der Heiligen Franziskus ist vielleicht einer der berühmtesten Heiligen der Welt. Jedermann hat bestimmt etwas über Heiligen Franziskus gehört, unabhängig von Religion und Nationalität. Es gibt sicherlich etwas, das diesen Heiligen so berühmt macht.
Eins ist sicher, dass der Heilige Franziskus, der im dreizehnten Jahrhundert in einer kleinen italienischen Stadt lebte und nichts besaß aber die Welt erobern, der Welt etwas Wichtiges mitzuteilen hat. Den bis heute erinnern wir uns an ihn und viele folgen seiner Lehre auch noch heute. Viele kennen Heiligen Franziskus nur aus romantischen Geschichten über seine Liebe zur Natur und seine besondere Lebensweise. Manchmal wirkt alles, was der heilige Franziskus lebte und predigte, wirklich fern und unwirklich, als wäre der heilige Franziskus eine Figur aus einem Märchen. Unter so vielen „düsteren“ und „schwereren“ Lebensgeschichten der Heiligen, erinnern wir uns gelegentlich gerne an fröhliche Märchen.über den heiligen Franziskus, der den Vögeln predigt, den Wolf zähmt und der harmlos und unauffällig war.
In dem Fall besteht die Gefahr, dass wir den Heiligen Franziskus nur als unrealistischen Wahnsinnigen in der kirchlichen Tradition betrachten.
Tatsache ist jedoch, dass diesen unrealistischen Franziskus 800 Jahre später viele versucht nachzuahmen. Tatsache ist aber auch, dass auf den Grundlagen seiner Lehre die Kirche heute ruht und arbeitet. Ein sympathischer Charakter aus einem Märchen kann nicht so viel geistige Fruchte tragen. Es muss etwas mehr dahinter stecken, das die Welt erobert hat.
Der Heilige Franziskus eroberte die Welt mit seiner Unmittelbarkeit. Seine Spiritualität ist unmittelbar und sein Leben war ein Spiegelbild seiner Spiritualität. Wenn wir seine Lehre genauer studieren, wirkt er manchmal rau was das Gegenbild von dem fröhlichen Heiligen Franziskus, dem wir kennen, ist. Aber genau das ist das Geheimnis seiner Sorglosigkeit und Freude, das zu Recht mit dem heiligen Franziskus und seinem gesamten Charisma verbunden ist.
Der Heilige Franziskus lebte völlige Hingabe an Gott, er vertraute ihm vollkommen, er gehörte ihm vollkommen, er wollte sich in nichts auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten verlassen. Der Heilige Franziskus enthüllte den Schatz des Evangeliums (Mt 13,44-46) und er besitze nichts, aber gleichzeitig bereicherte er die ganze Welt. Klingt toll? Nun, es ist erstaunlich und definitiv weitere Forschung wert.
Hier finden Sie einige der bekannteren Gebete des heiligen Franziskus von Assisi, die hervorragend als kurze Überlegungen oder kurze Gewissensprüfung oder als gutes Beispiel dafür dienen können, was Gott für schwache Menschen tut.„Heiligkeit ist weder eine Erfüllung unserer selbst noch eine Fülle, die wir erwerben. Es ist in erster Linie eine Leere, die wir entdecken, die wir akzeptieren und die der Gott, in dem Masse füllen wird, in dem wir uns seiner Fülle öffnen. '
Eloi Leclerc, die Weisheit eines armen Mannes.
Gebet des Heilgen Franziskus
Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
Man kann sich nun fragen: Habe ich den heiligen Franziskus jetzt etwas besser kennengelernt? Ist mir klarer, dass Gott uns einlädt ihm so anzuschließen, wie wir sind? Welchen ersten Schritt werde ich auf meinem Weg zu ihm machen? Er eilt schon zu mir, um mich zu retten.
Lobpreis Gottes
Du bist der heilige Herr, der alleinige Gott, der du Wunderwerke vollbringst“. Du bist der Starke. Du bist der Große. Du bist der Erhabenste. Du bist mächtig, du „heiliger Vater, König des Himmels und der Erde“. Du bist der dreifaltige und eine Herr, Gott aller Götter. Du bist das Gute, jegliches Gut, das höchste Gut, der Herr, der lebendige und wahre Gott. Du bist die Liebe, die Minne. Du bist die Weisheit.
u bist die Demut. „Du bist die Geduld“. Du bist die Schönheit. Du bist die Milde. Du bist die Sicherheit. Du bist die Ruhe. Du bist unsere Hoffnung. Du bist die Freude und Fröhlichkeit.
Du bist die Gerechtigkeit. Du bist das Maßhalten. Du bist all unser Reichtum zur Genüge.
Du bist die Schönheit. Du bist die Milde. „Du bist der Beschützer“. Du bist der Wächter und Verteidiger. Du bist die Stärke. Du bist die Zuflucht. Du bist unsere Hoffnung. Du bist unser Glaube. Du bist unsere Liebe. Du bist unsere ganze Wonne. Du bist unser ewiges Leben: großer und wunderbarer Herr, allmächtiger Gott, barmherziger Retter.
Dieses Gebet wurde von Franziskus geschrieben, nachdem er auf seinem Körper heiligen Wunden entdeckte.
Der Sonnengesang
Sonnengesang von Bruder Laurentius Englisch. Wandgemälde im Speisesaal des Franziskus Gymnasiums in Vossenack (Ausschnitt)
Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind das Lob, die Herrlichkeit und Ehre und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen.
Gelobt seist du, mein Herr,
mit allen deinen Geschöpfen,
zumal dem Herrn Bruder Sonne,
welcher der Tag ist und durch den du uns leuchtest.
Und schön ist er und strahlend mit großem Glanz:
Von dir, Höchster, ein Sinnbild.
Gelobt seist du, mein Herr,
durch Schwester Mond und die Sterne;
am Himmel hast du sie gebildet,
klar und kostbar und schön.
Gelobt seist du, mein Herr,
durch Bruder Wind und durch Luft und Wolken
und heiteres und jegliches Wetter,
durch das du deinen Geschöpfen Unterhalt gibst.
Gelobt seist du, mein Herr,
durch Schwester Wasser,
gar nützlich ist es und demütig und kostbar und keusch.
Gelobt seist du, mein Herr,
durch Bruder Feuer,
durch das du die Nacht erleuchtest;
und schön ist es und fröhlich und kraftvoll und stark.
Gelobt seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, Mutter Erde,
die uns erhält und lenkt
und vielfältige Früchte hervorbringt
und bunte Blumen und Kräuter.
Gelobt seist du, mein Herr,
durch jene, die verzeihen um deiner Liebe willen
und Krankheit ertragen und Drangsal.
Selig jene, die solches ertragen in Frieden,
denn von dir, Höchster, werden sie gekrönt.
Gelobt seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, den leiblichen Tod;
ihm kann kein Mensch lebend entrinnen.
Wehe jenen, die in tödlicher Sünde sterben.
Selig jene, die er findet in deinem heiligsten Willen,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.
Lobt und preist meinen Herrn
und dankt ihm und dient ihm mit großer Demut.